Blera (im lokalen Dialekt und bis 1952 offiziell Bieda[2]) ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Viterbo in der Region Latium mit 3003 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2022).

Blera
Blera (Italien)
Blera (Italien)
Staat Italien
Region Latium
Provinz Viterbo (VT)
Koordinaten 42° 16′ N, 12° 2′ OKoordinaten: 42° 16′ 24″ N, 12° 1′ 57″ O
Höhe 270 m s.l.m.
Fläche 93 km²
Einwohner 3.003 (31. Dez. 2022)[1]
Postleitzahl 01010
Vorwahl 0761
ISTAT-Nummer 056007
Bezeichnung der Bewohner Blerani, (lokal Biedani)
Schutzpatron San Vivenzio
Website Blera

Panorama
Blick auf Blera

Geographie

Bearbeiten
 
Lage von Blera in der Provinz Viterbo

Blera liegt in den Monti Sabatini zwischen dem Braccianosee und dem Vicosee, 92 Kilometer nordwestlich von Rom.

Geschichte

Bearbeiten

Blera war unter dem ursprünglichen Namen Plera eine wichtige Stadt der Etrusker. Im Verlauf des 3. Jahrhunderts v. Chr. wurde das Territorium zum Bestandteil des Römischen Reiches. Die Römer bauten die Via Clodia, über die Blera mit Rom und anderen wichtigen Orten des Reiches verbunden war.

772 n. Chr. wurde Blera von den Langobarden unter Desiderius, deren letztem König, zerstört. 1247 wurde die Stadt von Truppen Friedrichs II. verwüstet. 1465 kam sie unter Kontrolle der Päpste und wurde 1572 dem Kirchenstaat einverleibt, zu dem sie bis 1870 gehörte, als dieser im neu geschaffenen Königreich Italien aufging.

 
Etruskische Nekropole in Blera

Bevölkerung

Bearbeiten
Jahr 1871 1901 1921 1951 1971 1991 2001 2011
Bevölkerung 1769 2332 2630 3245 3137 3193 3208 3363

Quelle ISTAT[3]

Elena Tolomei (Bürgerliste Elena Tolomei Sindaco) wurde am 31. Mai 2015 mit 42,39 % zur Bürgermeisterin gewählt.[4] Sie löste Francesco Ciarlanti (2005–2010)[5] ab, der ihr bei der Wahl mit 18,38 % klar unterlag.

Söhne und Töchter des Ortes

Bearbeiten

Literatur

Bearbeiten
Bearbeiten
Commons: Blera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Bearbeiten
  1. Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2022. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2022).
  2. Gazzetta Ufficiale. Abgerufen am 28. Februar 2021.
  3. Statistiche demografiche ISTAT (Memento des Originals vom 27. November 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/demo.istat.it. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2011.
  4. La Repubblica, abgerufen am 1. Juni 2015.
  5. Information des Innenministeriums